Standby Umgebungen für Microsoft 365

Darum sollten Unternehmen jetzt über Alternativen zu Microsoft 365 nachdenken

Präsident Trump, der Cloud Act, geopolitische Unsicherheiten und zunehmende Datenschutzbedenken führen dazu, dass immer mehr Unternehmen darüber nachdenken, eine Ausweichstrategie zu Microsoft 365 zu entwickeln.

Der Cloud Act verändert das Vertrauen in US-Dienste

Lange galten US-amerikanische Anbieter wie Microsoft als verlässliche Partner im Bereich der Cloud-Kommunikation. Doch schon seit Einführung des Cloud Act (Clarifying Lawful Overseas Use of Data Act) im Jahr 2018 ist klar: US-Behörden können auf Daten zugreifen, selbst wenn diese in europäischen Rechenzentren gespeichert sind – sofern sie bei einem amerikanischen Anbieter liegen. Spätestens mit der wiedergewählten Trump-Regierung, zunehmenden politischen Spannungen und einem nicht immer kalkulierbaren Einfluss von Tech-Milliardären wie Elon Musk, gerät dieses Vertrauen weiter ins Wanken. Vor allem da die meisten Datentransfers in die USA auf einem Abkommen beruhen, das der US-Präsident jederzeit kippen kann. Tut er das, wäre das "verheerend", heißt es aus dem BDI [Quelle].

Strategische Resilienz durch Open-Source-Alternativen

Aufgrund dieser Situation haben wir uns Gedanken gemacht, wie man sich als Unternehmen digital resilient gegenüber den Unwägbarkeiten bei amerikanischen Kommunikationslösungen aufstellen kann. Im Fokus steht dabei natürlich der Marktführer M365, aber auch Alternativen wie der Google Workspace.

Migration für kleinere Umgebunungen

Die einfachste Lösung, vor allem für kleinere Unternehmen, mit weniger als 250 Arbeitsplätzen, ist natürlich die Migration in gemanagte Open-Source Lösungen wie unseren Open-Cloud-Workspace, die eine volle Kontrolle über die eigenen Daten garantieren. Die Migration aus M365 oder Google Workspace ist mehrfach erprobt und einfach umzusetzen.

Standby Lösungen für größere Umgebungen

Für M365 oder Google Workspace Umgebungen mit mehr als ca. 250 Arbeitsplätzen haben wir Konzepte, wie die meisten Elemente in Echtzeit oder kontinuierlich in eine Standby-Umgebung übertragen werden können. Dabei setzen wir auf unsere bewährten Open-Cloud-Workspace-Komponenten. Die Benutzer aus dem EntraID fließen in einen Univention Corporate Server. Als Standby Lösung für Kalender, Kontakte und alle Daten dient eine Nextcloud. Alle ein- und ausgehenden E-Mails werden automatisch in eine Zimbra-Umgebung übertragen.

Sollte es irgendwann notwendig werden, die Standby-Umgebung aktiv zu nutzen, müssen lediglich die DNS-Records der Unternehmensdomain geändert werden. Ab dann können alle Mitarbeiter aktiv mit dem Open-Cloud-Workspace arbeiten.

Diese „Standby-Umgebung“, auf die man bei Bedarf umschalten kann, bietet viele Vorteile:

• 🇺🇸❌ Unabhängigkeit von US-Anbietern und -Rechtsprechung

• 🏢📦 Ein zweiter Standort für seine wichtigen Firmen- und Kommunikationsdaten

• 🇩🇪🏢 Datenspeicherung in deutschen Rechenzentren

• 🔐📊 Kontrolle und Hoheit über die eigenen Daten

Fazit: Besser vorbereitet als überrascht

Viele Unterhaltungen zeigen uns, dass viele Firmen bereits Ihre Kommunikations- und Datenclouds auf Resilienz prüfen. Wir sind sicher: mit Open-Source-Alternativen wie unserem Open-Cloud-Workspace lassen sich eine rechtssichere, flexible Zweitumgebung aufbauen – ohne Abhängigkeit von US-Anbietern. Sie möchten Ihre Cloudumgebung resilient aufstellen oder mehr über Alternativen erfahren? Sprechen Sie mit uns – wir beraten Sie gerne.

 

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